Akupunktur Groß- und Kleintiere, Physiotherapie Kleintiere, Sattelbeurteilung
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Sattelpassform Pferd

Bei der Sattelanpassung ans Pferd sollten niemals Kompromisse gemacht werden, denn sie gehen immer zu Lasten des Pferdes und seiner Gesundheit!

Ein schlecht passender Sattel erzeugt in der Regel Langzeitschäden. Zu diesen zählen: Zerstörung des Schulterblattknorpels, Kissing Spines, Wirbelsäulenverletzungen in der Brustwirbelsäule und Lendenwirbelsäule, Verformungen der Wirbelsäule (Wirbelverdrehungen), Subluxation des Iliosakralgelenkes (Beckenschiefstand, Aufweitung der Schambeinfuge, seitliche Verschiebung des Beckens), Rippenverschiebung, Lahmheiten aller Art, Satteldruck, Atrophie (Rückbildung) der Muskulatur unter dem Sattel, Taktverschiebungen, steife Gangarten, usw.

Die Schäden sind vielseitig und katastrophal. Die Tierarztkosten steigen in solchen Situationen in die Höhe und manchesmal kann auch nichts mehr verbessert werden. Ist es nicht sinnvoller das Geld in einen passenden Sattel und regelmäßige Anpassungen zu investieren? 

 

Maßsattel ja oder nein? 

Grundsätzlich ist ein Maßsattel nicht schlecht. Jedoch muss dieser immer wieder anpassbar sein!

 

Warum immerwieder anpassen lassen?

Um den Veränderungen der Sattelauflage durch verschiedene Einflüsse gerecht zu werden.

Dazu zählen:

  • Reiter/Pferdebesitzer
  • Fütterung und Haltung
  • Erkrankungen (längere Stehphase)
  • Ausrüstung
  • Schmied
  • Therapeuten (Physiotherapeuten, Osteopaten,...)
  • Ausbilder/Trainer (Trainigszustand)
  • Alter (z.b. Wachstum)

Gerade im Wachstum gibt es einige Veränderungen, und das geht bis zum 8. Lebensjahr! Die Spanische Hofreitschule in Wien fängt nicht umsonst erst mit der Hohen Schule bei einem Alter ab 8 Jahren an. Ab diesem Alter ist das Pferd nach seiner Grundausbildung auch körperlich in der Lage diese Anforderungen, bei richtiger Reitweise, ohne gesundheitliche Schäden zu bewältigen!

Die wichtigsten Punkte, die bei der Sattellage beachtet werden müssen:

  • Länge des Sattels
  • Nach oben und seitliche Freiheit am Widerrist; damit keine Reflexpunkte, Nerven und Muskeln gequetscht werden
  • Winkel und Weite des Kopfeisens (oftmals ist nur Winkel verstellbar, nicht aber die Weite)
  • ausreichende Wirbelfreiheit im Wirbelkanal
  • Lage der Gurtstrippen
  • Länge des Gurtes
  • Polsterung des Sattels

Grüner Bereich: Hier darf der Sattel liegen.

Roter Bereich: Hier hat der Sattel nichts verloren!!

Kontakt

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Sie erreichen mich unter:

 

+49 (0)151 - 61 46 48 98

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